CSP – Ein paar Gedanken

Parallel zur Musik- und Videoproduktion entstanden Interviews mit den Künstlern. Hier erfährst du viel über Motivation und das momentane (April/Mai 2020) Erleben der dreizehn Künstler.

Es war so erfreulich zu sehen, dass sich sofort dreizehn Künstler bereit erklärten, dieses Projekt mit Kreativität und Handwerk zu unterstützen. Das halte ich für nicht selbstverständlich. Gerade in einer Zeit, wo Kulturschaffende sich ganz hinten anstellen müssen.

Wir bewegen uns in unserer künstlerischen Schaffensphase immer innerhalb der Gesellschaft, erleben sie als Publikum, Kritiker, Motivationsspender oder Inspiration. Wir bekommen Einblicke in die Gesellschaft, die vielleicht nicht jeder erleben kann. Uns ist deshalb zu bewußt, das eine Gesellschaft nur als Ganzes funktionieren kann. Deswegen möchten wir diese Gelegenheit nutzen, auch auf DIE hinzuweisen, die kaum oder gar nicht Aufmerksamkeit erfahren.

Das Corona-Song-Project möchte dazu aufrufen, einen Blick auf die BREMER SUPPENENGEL zu werfen, um gerne dort eine Spende zu hinterlassen. Mit viel Engagement werden hier Bedürftige und Obdachlose unterstützt.

Jeder der Teilnehmer des CSP hat durch den Corona-Shutdown Einbußen hinnehmen müssen. Je nach Auftragsstruktur ging das bis zum kompletten Ausfall des Einkommens. Staatliche Hilfen sind bei freiberuflichen Künstlern immer noch nicht effektiv gebildet. Also sind auch wir betroffen. Deswegen bitten wir den kulturzugewandten Menschen die Augen bezüglich der Kulturangebote aufzuhalten, und überall da, wo sich die Gelegenheit bietet, großzügig zu erscheinen. Das hilft der Branche, da im Moment staatliche Hilfsangbote nicht effektiv greifen.

Martin Olding, Ideengeber, Produzent


Die Teilnehmer: Lynda Anne Cortis (Cello), Martin Denzin (Drums), Karsten Fernau (Bass), Conny Fritsch (Voc), Nadja Heintich (Drums), Enno Legien (Bass), Mathias Mettlich (Voc, Gitarre), Karin Schwattbunt (Voc), Frank Schöttl (Sax), Ruben Tolksdorf (Akk), Sebstian Vogt (Drums), Christiane Windeler (Voc)

Das Corona-Song-Project….Die Zeit war reif

Die Idee zum Corona-Song-Project CSP existiert schon lang.

Stellt euch vor, jemand spielt auf der Gitarre ein paar Akkorde, die sich zu einem Lied zusammenfügen könnten. In vielen Musikern löst das den Reflex aus, das Werk zu Komplettieren und Vollenden zu wollen.

Darauf hatte ich spekuliert, als ich die Songstruktur auf der Gitarre über YouTube und Social-Media mit dem Aufruf teilzunehmen, verbreitete.


Zu meiner Überraschung lagen kurz nach Aufruf vier eigenständige Lyric-Melodieversionen von drei Sängerinnen und einem Sänger vor. Alle vier sangen zur Gitarre der Urfassung.
Das erforderte vier Versionen dieser ursprünglichen Idee. Aus der mir zugesandten Gesangsaufnahme konnte ich den ungefähren Stil des Stücks festlegen und an neun weitere Musiker verteilen.

Schlagzeug, Keyboard, Bass, Cello, Akkordeon, Saxophon und Gitarre arrangierten die einfache Gitarrenidee zu eingängigen Rock-Pop-Songs, die sofort in der Musiklandschaft ihren Platz finden. Jeder arbeitete coronagerecht von zu Hause und sandte mir seinen Beitrag inclusive eines Videos zu.

Die Musikproduktion fand bei mir im Studio statt. Gemastert wurde in Quebec, Kanada über Landr

Einfach Du – Conny

Corona Days – Karin Schwattbunt
Zeitfenster – Christiane Windele
Das Was Zählt – Mathias Mettlich